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Die Stiftung

Der Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung steht für ein Europa, das auf Solidarität, sicheren Fluchtwegen und sicheren Häfen beruht und sich der Kriminalisierung von Flucht und Migration entgegenstellt

Der Stiftungsfonds gründete sich im September 2019, nachdem bei einem Spendenaufruf von Jan Böhmermann und Klaas Heufer-Umlauf anlässlich der Rettungsaktion von Carola Rackete und des zivilen Seenotrettungsschiffs Sea-Watch 3 über eine Million Euro zusammenkamen.

Diese sowie weitere Spendengelder für die zivile Seenotrettung werden vom Stiftungsfonds verwaltet und durch den fünfköpfigen Stiftungsrat an Organisationen und Projekte vergeben, die sich mit Flucht und Migration nach Europa beschäftigen. Der Fokus liegt dabei auf dem Mittelmeer(raum). Seit der Stiftungsfonds seine Arbeit im Oktober 2019 aufnahm, sind innerhalb der ersten sechs Monate 19 Anträge positiventschieden und eine erfolgreiche Finanzierung verschiedenster Projekte ermöglicht worden.

Entscheidungen über die Förderanträge werden, wenn möglich im Konsens und andernfalls mit einfacher Mehrheit beschlossen.

Porträtfoto von Mattea Weihe

Civilfleet-Support e.V.

Mattea Weihe engagiert sich seit 2018 in der Seenotrettung. An Bord ist sie als Kulturelle Mediatorin im Mittelmeer und in der griechischen Ägäis aktiv. An Land arbeitet Mattea in der politischen Öffentlichkeitsarbeit und setzt sich für die zivile Seenotrettung und sichere Fluchtwege ein und konnte in der Vergangenheit in unterschiedlichen Migrationsprojekten in und außerhalb der EU tätig sein.

Mattea studierte in Hamburg, Istanbul und Beirut und arbeitet im Rahmen ihres Masters in Friedensforschung schwerpunktmäßig zu Migrationspolitik in der Sahara und in Libyen. Als Teil eines EU-Research Projektes forscht sie zu europäischen Migrationsstrategien in Nordafrika, dem Horn von Afrika und der Levante. Ihr Fokus liegt auf operationellen Tätigkeiten der Seenotrettung im Mittelmeer, Research zu Europäischer Außenpolitik und lokaler Migrationspolitik, sowie Projekte von und für Geflüchtete außerhalb der EU.

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Porträtfoto von Sophie Weidenhiller

Sea-Eye e.V.

Sophie Weidenhiller engagiert sich seit 2016 in der Arbeit mit geflüchteten Menschen, seit 2018 insbesondere in der Seenotrettung. Sie macht derzeit eine Ausbildung in personenzentrierter Psychotherapie. Bis dato war sie auf zwei Missionen als RHIB communicator/RHIB leader auf Seenotrettungs-Mission mit der Alan Kurdi, an Land ist sie als Pressesprecherin für Süd-/Ost-Europa tätig. Im Moment liegt ihr Fokus im Bereich Seenotrettung und Arbeit mit/für geflüchtete(n) Menschen bei Advocacy & Outreach, Pressearbeit, Kommunikation & Messaging, therapeutischer Begleitung und aktiver Teilnahme an Rettungsmissionen.

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Porträtfoto von Sophie Scheytt

Sea-Watch e.V.

Sophie Scheytt ist Juristin und engagiert sich seit 8 Jahren im Bereich Migration. Sie hat dabei sowohl in zwischenstaatlichen Organisationen als auch in verschiedenen NGOs und in der Berliner Senatsverwaltung gearbeitet. Seit 2 Jahren ist sie Mitglied bei Sea-Watch, wo sie bis März 2019 die politische Öffentlichkeitsarbeit in Deutschland geleitet hat. Rechtlich beschäftigt sich Sophie vor allem mit dem deutschen und europäischen Asyl- und Aufenthaltsrecht, sowie dem Internationalen Seerecht. Ihr Fokus liegt dabei auf individueller Rechtsberatung, Strategic Litigation und Advocacy.

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Porträtfoto von Anna-Lena Blanke

Seebrücke

Anna-Lena Blanke beschäftigt sich seit 2014 mit den Themen Flucht, Migration und Antirassismus. Nach einigen Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit in der Geflüchtetenhilfe beschloss sie 2019 sich auch politisch für zivile Seenotrettung und sichere Fluchtwege einzusetzen. Sie schloss sich der zivilgesellschaftlichen Bewegung SEEBRÜCKE an und wurde im Sommer 2019 in den überregionalen Koordinationskreis der Bewegung gewählt. Dort beschäftigt sie sich insbesondere mit juristischen Fragestellungen rund um Flucht und Migration, politischer Öffentlichkeits- und Advocacy-Arbeit, kommunaler Aufnahmepolitik sowie der Durchführung politischer Kampagnen. Anna-Lena hat Jura mit den Schwerpunkten Verfassungs-, Europa-, und Völkerrecht in Freiburg und Istanbul studiert. Derzeit absolviert sie ihr juristisches Referendariat am Landgericht Münster. Ihr Fokus liegt auf Rechtsberatung, politischer Öffentlichkeitsarbeit und nationaler Migrationspolitik.

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Porträtfoto von Lea Reisner

Solidarity at Sea

Lea Reisner ist seit 2017 in der zivilen Seenotrettung aktiv. Sie ist Gesundheits- und Krankenpflegerin und arbeitet seit 2015 mit verschiedenen Organisationen und in unterschiedlichen Einsatzgebieten mit Menschen auf der Flucht, vorwiegend- aber nicht ausschließlich- im Bereich der medizinischen Erst- und Nothilfe. An Bord der Schiffe ist sie in der Regel als medizinische Koordinatorin im Einsatz, an Land war sie u.a. in die Kampagnenarbeit rund um die iuventa10 involviert. Ihr Fokus liegt auf Kriminalisierung von Flucht und Fluchthilfe, medizinischen Projekten und der Vernetzungsarbeit zwischen Menschen auf der Flucht und Unterstützer*innen-Strukturen.

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Projekt Management

Giulia Messmer arbeitet seit März 2020 beim Stiftungsfonds Zivile Seenotrettung. Sie ist zuständig für:

  • Die Betreuung und Koordination der Anträge
  • Die Organisation der Sitzungen des Stiftungsrats
  • Die Kommunikation des Stiftungsfonds nach außen

Kontakt: hello@stiftung-seenotrettung.org

Giulia hat Internationale Beziehungen in Dresden und Bologna studiert und beginnt dieses Jahr ihren Master in Friedens- und Konfliktforschung. Sie ist Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung und arbeitete während ihres Studiums für verschiedene NGOs zur Unterstützung von Betroffenen von sexualisierter Gewalt sowie Geflüchteten in Dresden, Athen und auf Chios. Ihr Herzensthema ist der Einsatz gegen Gewalt an Frauen und LGBTQI+.

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